Sachsens Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz 2025
Mit dem Ende des Jahres 2025 schließt der Freistaat Sachsen eine erfolgreiche Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz (Kultur-MK) ab. Unter der Leitung von Staatsministerin Barbara Klepsch standen zwei große Themen im Fokus:
- verantwortungsvoller Umgang mit dem kulturellen Erbe
- strategische Stärkung des Kulturtourismus
Meilensteine der sächsischen Präsidentschaft 2025
Das Jahr war geprägt von wegweisenden Entscheidungen, die das kulturelle Fundament Deutschlands nachhaltig stärken:
- Gerechtigkeit und Aufarbeitung: Ein historischer Meilenstein ist die am 1. Dezember 2025 gestartete Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut. Sie schafft erstmals eine verbindliche Instanz für Restitutionsfälle. Zudem wurden neue Leitlinien zum Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten verabschiedet.
- Kultur als Wirtschaftsfaktor: Sachsen rückte den Kulturtourismus als Motor für den ländlichen Raum und den internationalen Wettbewerb in den Mittelpunkt. Ziel war es, Kulturorte und Tourismus noch enger zu vernetzen, um hochwertige Erlebnisse ganzjährig zugänglich zu machen.
- Infrastruktur: Wichtige Impulse zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur sicherten die Zukunftsfähigkeit der deutschen Kulturlandschaft.
Das Präsidentschaftsjahr 2025 stand im Zeichen von Verantwortung für unser kulturelles Erbe und der gemeinsamen Weiterentwicklung zentraler kulturpolitischer Themen,
so Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus.
Ausblick 2026
Neue Impulse aus Rheinland-Pfalz
Zum 1. Januar 2026 übernimmt Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration aus Rheinland-Pfalz, turnusgemäß die Präsidentschaft. Während bewährte Themen fortgeführt werden, jetzt das Jahr 2026 einen neuen Schwerpunkt: Die kulturelle Teilhabe junger Menschen wird als zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe in den Fokus gerückt.