11.03.2026

Gemeinsam die Weichen für Sachsens Kultur 2030 stellen

© Crispin Mokry

Ein voll besetztes Kulturschloss in Großenhain, intensive Debatten und unterschiedliche Perspektiven – das war die Konferenz zum Thema »Zukunft Kulturland Sachsen 2030«. Nach der Begrüßung durch Staatsministerin Barbara Klepsch und Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach teilten Felicitas Loewe und Dr. Christoph Trumpp wertvolle Einblicke in die Arbeit des Beirates. Besonders die Dialoge von Hans-Georg Wegner (Mecklenburgisches Staatstheater) und Sabine Stenzel (Stadtmuseum Berlin) sowie das Best-Practice-Beispiel »Museum unterwegs« – ein Outreach-Projekt des Deutschen Hygiene-Museums und des Schloss & Stadtmuseums Hoyerswerda zur Kulturvermittlung im ländlichen Raum – zeigten auf: So erreicht Kultur auch künftig ein breites Publikum und stärkt ihre Rolle im ländlichen Raum.

Vom Zuhören zum Mitgestalten: Die zweite Tageshälfte war von einem engen fachlichen Austausch in vier Workshopgruppen geprägt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten ihre Expertise zu folgenden Schwerpunkten ein: Leitlinien und Werte, Regionale Bedeutsamkeit, Institutionelle Förderung, Kooperationen.

Die Konferenz ist ein zentraler Baustein, um Sachsens Kulturlandschaft strategisch neu auszurichten. Im Fokus steht die künftige gemeinsame Förderung durch Land und Kommunen sowie die Novellierung des Kulturraumgesetzes.

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