Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau erhält 185.000 €
Franziska Brech, Geschäftsbereichsleiterin des Bereichs Kultur und Tourismus, überreichte heute den Fördermittelbescheid im Beisein von Zeitzeugin Corinna Thalheim, Jens Kabisch (Zweiter Beigeordneter des Landkreises Nordsachsen) sowie Kathrin Seifert (SMKT). Die Mittel stammen aus dem Strukturentwicklungsfonds sächsische Braunkohleregionen. Weitere 126.000 € kommen vom Bund hinzu.
Mit der finanziellen Unterstützung kann unter anderem eine digitale Erinnerungs- und Dokumentationsplattform zu Einrichtungen der DDR-Heimerziehung, Psychiatrie und Behindertenhilfe für Kinder und Jugendliche entstehen. Grundlage dieser Plattform ist eine vom Sächsischen Sozialministerium erstellte und Anfang 2026 an die Gedenkstätte übergebene Datenbank.
- Historische Orte der DDR-Heimerziehung stärken: 185.000 Euro für die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof in Torgau Medieninformation der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus vom 14. April 2026
Neuer Gedenkort Torgau-Brückenkopf eingeweiht
Außerdem nahm Franziska Brech stellvertretend für Staatsministerin Barbara Klepsch auch an der Eröffnung des Gedenkortes Torgau-Brückenkopf teil. Dabei kam sie auch mit Dr. Christian Pieper, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, sowie Elisabeth Kohlhaas, Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, ins Gespräch.
Die Errichtung des Gedenkortes wurde vom Freistaat Sachsen mit 150.000 € aus Mitteln aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (sogenannte »PMO-Mittel«)
finanziert.
- Eröffnung des neuen Gedenkortes Torgau-Brückenkopf Medieninformation der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus vom 13. April 2026