Brandenburg und Sachsen bekräftigen gemeinsame Verantwortung für Erhalt der sorbischen Kultur
Franziska Brech, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur und Tourismus des SMKT sowie Beauftragte der Staatsregierung für Angelegenheiten der Sorben, Tobias Dünow, Beauftragter des Landes Brandenburg für die Angelegenheiten der Sorben und Wenden, sowie Dawid Statnik, Vorsitzender des sorbischen Dachverbandes Domowina, bekräftigten das langjährige Miteinander zum Schutz des sorbischen Volks in der gesamten Lausitz.
Die Zusammenarbeit der Länder Brandenburg und Sachsen besteht seit fast 30 Jahren: Am 28. August 1998 unterzeichneten beide Länder einen Staatsvertrag, der die gemeinsame Errichtung der »Stiftung für das sorbische Volk« regelt. Sie dient der Pflege und Förderung von Sprache und Kultur der Sorben als Teil ihrer Identität. Finanziert durch Bund und Länder, unterstützt die Stiftung Projekte, Bildungseinrichtungen und die Bewahrung der kulturellen Identität in der Lausitz.