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Soforthilfe für den Tourismus in der Sächsischen Schweiz aufgrund der Waldbrände

Infografik mit dem Text: »Rund zwei Millionen Euro Soforthilfe für den Tourismus in der Sächsischen Schweiz«

Aufgrund der verheerenden Waldbrände in der Sächsischen Schweiz hat das Tourismuseministerium ein Soforthilfeprogramm im Umfang von rund zwei Millionen Euro auf den Weg gebracht. Adressiert werden Beherbergungs- und Gastronomieunternehmen sowie sonstige touristische Dienstleister in den Gemeinden Bad Schandau, Gohrisch, Hohnstein, Königstein, Lohmen, Neustadt, Rathen, Rathmannsdorf, Rheinhardtsdorf-Schöna, Sebnitz, Stolpen, Struppen und Wehlen.

Die Soforthilfe beträgt je betroffenes Unternehmen insgesamt grundsätzlich bis zu 5.000 Euro für den Monat August. Abweichend davon beträgt die Leistung je betroffenes Unternehmen in den vom Waldbetretungsverbot sowie den Einsätzen der Hilfskräfte länger betroffenen Gemeinden Bad Schandau und Sebnitz für den Monat August bis zu 10.000 Euro und zusätzlich für den September bis zu 7.500 Euro. Für betroffene Unternehmen in Bad Schandau und Sebnitz, die mindestens 30 Beschäftigte haben oder die mindestens drei Betriebsstätten und davon mindestens eine in Bad Schandau oder Sebnitz betreiben, beträgt die Leistung für August bis zu 20.000 Euro und für September 2022 bis zu 15.000 Euro. 

Die Leistungen sind auf 80 Prozent des Umsatzrückgangs im Vergleichsmonat des Jahres 2019 begrenzt. Wesentliche Voraussetzungen für die Soforthilfe sind ein Umsatzrückgang in den Monaten August und September 2022 jeweils um mindestens 35 Prozent im Vergleich zu 2019 sowie ein Liquiditätsbedarf, der aus unabweisbaren Einnahmeausfällen entstanden ist.

Das Antragsverfahren und die Auszahlung des Hilfsprogramms erfolgte über das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Anträge waren über eine Onlineplattform bis 18. November 2022 möglich.

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