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Im Dialog

Das Gespräch auf Augenhöhe und vor Ort – wir wollen neue Foren schaffen, auf denen alle Akteure aus der Kultur- und der Tourismusbranche zusammenkommen. Mit ihnen will ich im Dialog über Rahmenbedingungen, Förderkriterien und Lösungswege diskutieren.

Staatsministerin Barbara Klepsch

Gute Politik geht nur gemeinsam mit engagierten Menschen vor Ort. Oft liegen Herausforderung und Lösung nah beieinander – und viele kreative Ideen entstehen genau durch das Zusammenwirken und die Vernetzung von unterschiedlichen Akteure direkt vor Ort. Um diese Potentiale zu erfassen und zu fördern, setzen wir auf offene Dialogformate, die alle Kulturschaffenden spartenübergreifend im Blick haben und die Vernetzung zum Tourismus mitdenken.

»ZUKUNFT hoch K – Kultur.Dialog.Sachsen«

Mit dem Kulturdialog hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus einen breit angelegten Kommunikationsprozess ins Leben gerufen, mit dem neue Antworten auf drängende Zukunftsfragen für das das Kulturland Sachsen gefunden werden sollen.

Der Kulturdialog lädt ein zur Zusammenarbeit an verschiedenen Orten in ganz Sachsen und über Online-Formate zwischen April 2022 und April 2024. Räume für Austausch, Verständnis, Lernen und aktives Gestalten werden geschaffen, die zur Verstetigung von Kommunikation und Kooperation führen. Dabei geht es vor allem um die Themen Arbeit und Soziales, Digitalisierung und Transformation, neue Allianzen und Kooperationen, kulturelle und kreative Wertschöpfung sowie kulturelle Bildung und Publikumsentwicklung. 

Auftakt Tourismus: Los geht's - So geht sächsisch.

Zum Neustart von Kultur und Tourismus nach dem Corona-Lockdown hat Tourismusministerin Klepsch am 25. Juni 2021 Veranstalter, Gastronomen und Touristiker auf den Konzertplatz »Weißer Hirsch« in Dresden eingeladen, um mit ihnen über ihre Erfahrungen und Herausforderungen in Zeiten von Corona, aber auch über ihren Plänen für den Sommer zu sprechen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dabei waren :

  • Tom Pauls (Kabarettist, Tom Pauls Theater Pirna)
  • Stefan Hermann (Gastronom, bean&beluga Betriebs GmbH)
  • Martin Vejmelka (Konzertveranstalter, Landstreicher Kulturproduktionen GmbH, unter anderem Initiator der Picknick-Konzerte)
  • Doreen Stopporka (Geschäftsführerin der Kulturinsel Einsiedel)
  • Silke Franzl (Bürgermeisterin von Ehrenfriedersdorf)

Abgerundet wurde der Austausch mit Musik von Felix Räuber (ehemals »Polarkreis18«), der sein neues Filmprojekt »Heimat« vorstellte.

Zum Finale präsentierte der mehrfach preisgekrönte Filmemacher Sebastian Linda zum ersten Mal sein Werk »Travel Where You Are«. Der Film ist eine fünfminütige bildgewaltige Reise durch Sachsen. An insgesamt 53 Orte im Freistaat führten ihn die Dreharbeiten. Gemeinsam mit Frau und Sohn sowie Freunden und Wegbegleitern entdeckt er im Film Sachsen mal spielerisch, mal mutig, immer aber neugierig und auf sympathische Art.

Umgesetzt wurde »Travel Where You Are« durch die Aktion #Kulturdigital, von »So geht Sächsisch.«, die vom Sächsischen Kulturminsiterium finanziert wird. 

Sächsische Kulturgespräche

Fakt ist, dass die Corona-Pandemie die sächsische Kulturlandschaft auch 2021 herausfordern wird, so dass bestehende Fördertöpfe auch ins kommende Jahr übertragen werden sollen.

Kulturministerin Barbara Klepsch zum zweiten Sächsischen Kulturgespräch

Wie bereits im Frühjahr unter strengen Hygieneauflagen hat sich Kulturministerin Barbara Klepsch am 12. Oktober 2020 mit rund 45 Akteuren aus der sächsischen Kulturlandschaft zum 2. Sächsischen Kulturgespräch getroffen. Gemeinsam mit den Kultur-Landesverbänden, den Kulturraumsekretären und den kulturpolitischen Sprechern des Sächsischen Landtags setzte die Ministerin ihren Dialog über die aktuelle Situation der Kulturlandschaft in Sachsen fort.

Seit dem 1. Kulturgespräch im April sind in Sachsen Förderprogramme für den von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Kulturbereich aufgelegt worden. Die Vertreter der Kulturbranche bedankten sich für die schnelle und flexible Hilfe des Ministeriums und des Landtages. Gleichzeitig wiesen sie aber darauf hin, dass die Liquiditätsengpässe sich in das kommende Jahr ziehen werden und viele Härten erst 2021 spürbar werden.

Durch die Beiträge der Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Kultur-Szene sieht sich die Kulturministerin in ihrem Einsatz für das Kulturland Sachsen bestärkt. »Wir werden Sachsens Kulturbranche weiterhin nach besten Möglichkeiten unterstützen.«

Der Austausch hat mir gezeigt: Bund und Freistaat haben wichtige Förderprogramme und Hilfspakete auf den Weg gebracht, von denen auch der Kulturbereich profitiert. Gleichzeitig gibt es verschiedene Aspekte, wo aktuell noch Hilfebedarf besteht

Kulturministerin Barbara Klepsch zum ersten Sächsischen Kulturgespräch

Erstes Sächsisches Kulturgespräch

Unter strengen Hygieneauflagen hat Kulturministerin Barbara Klepsch am 15. April 2020 rund 40 Akteure aus der sächsischen Kulturlandschaft zum ersten Sächsischen Kulturgespräch eingeladen. In diesem neuen Format hatten Vertreterinnen und Vertreter der Kultur-Landesverbände sowie aus den Kulturräumen und der Politik die Gelegenheit, sich mit der Ministerin über die Herausforderungen für die Kultur während der Corona-Krise auszutauschen.

»Es gibt verschiedene Aspekte, wo aktuell noch Hilfsbedarf besteht. Hier wollen wir schnellstmöglich Abhilfe schaffen und in den kommenden Wochen eine zusätzliche Förderrichtlinie vorlegen. Diese soll dort ansetzen, wo die bisherigen Programme nicht greifen«, so Kulturministerin Barbara Klepsch.

Erst in der Woche vor dem ersten Kulturgespräch hatte die Staatsregierung einen Beschluss über rund zehn Millionen Euro für den Kulturbereich gefasst. Mit dem Studienprogramm »Denkzeit« und der Kampagne »So geht sächsisch.« werden Künstler und Kulturschaffende unterstützt.

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